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RSSPrint

Evangelische Kirchengemeinde Wannsee

Kirche am Stölpchensee
Wilhelmplatz 2, 14109 Berlin

Andreaskirche
Lindenstraße 3, 14109 Berlin

Küsterei/Gemeindehaus
Schuchardtweg 5, 14109 Berlin
Tel.: (030) 8 05 16 50
Fax: (030) 8 05 21 70
E-Mail: kuesterei(at)kirchengemeinde-wannsee.de
Sprechzeiten: Mo+Fr 9.30-13 Uhr

Pfarrer
Jens Jacobi

www.wannseebote.ekbo.de

Die Evangelische Kirchengemeinde Wannsee, bestehend aus dem ehemaligen Dorf Stolpe und der Villenkolonie Alsen, kann zwei einmalig schöne Kirchen vorweisen: Die Kirche am Stölpchensee und die Andreaskirche. Beide sind beliebte „Ausflügler-Kirchen“ mit besonderer Geschichte.

Die Kirche am Stölpchensee feierte 2009 ihr 150jähriges Bestehen. 1859 wurde sie von Friedrich Wilhelm IV. nach den Plänen seines Architekten Friedrich August Stüler erbaut. Sie ist umgeben von einem Stauden- und Kräutergarten im romantischen englischen Stil mit einer Ausstellung über christliche Pflanzensymbolik. Im benachbarten Alten Schulhaus finden viele Gruppen und Veranstaltungen, vor allem für Senioren, statt.

Damals war die Kirche für die Bauern zu groß, heute ist sie für die aktive Gemeinde oft zu klein. Das Glockenspiel, das man auf dem Weg zwischen den Städten hört, spielt 11 Choräle und seit der Sprengung der Garnisonkirche „Üb immer treu und Redlichkeit“.<small>
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Ende des 19. Jahrhunderts bekam die Gemeinde durch wohlhabende Bankiers, Industrielle und Künstler großen Zuwachs. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass Wannseer Bürger den Bau der Andreaskirche 1896 finanziert haben. Dieses Engagement hält bis heute an, indem die Bewohner Wannsees maßgeblich zum Erhalt dieses Gebäudes beitragen.

Der die Kirche umgebende Friedhof spiegelt die bewegte Wannseer Geschichte wieder. Sie finden Grabanlagen bedeutender Familien unter ihnen Künstler, Wissenschaftler, Bankiers und Industrielle, die aus den Geschichtsbüchern nicht wegzudenken sind.

Wegen ihrer ruhigen Lage und ihrer besonderen Akustik wird die Kirche gern für Ton- und Filmaufnahmen gemietet. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.andreaskirche.info.

Einzigartig ist auch das im Stil einer Klosteranlage 1929 erbaute Gemeindehaus. Hier tragen über 100 „unbezahlbare“ Ehrenamtliche zum Gemeindeleben bei, finden Gruppen und Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen statt. Ein Schwerpunkt sind die ökumenischen Beziehungen zu den katholischen und baptistischen Nachbargemeind