Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
RSSPrint

 

Ein Nachbarschafts-Projekt!

Wir möchten hochbetagte Menschen, die mehr oder weniger selbstständig und selbstbestimmt noch zu Hause leben und häufig sehr einsam sind, in ein gesellschaftliches und soziales Miteinander integrieren. Hierbei halten wir uns zunächst an die Pilotgebiete Nikolassee und Schlachtensee.

Wie kann ein solches Miteinander aussehen?

Sensibilisierung

Im ersten Schritt gilt es die Bürger, alt wie jung, in unserer Nachbarschaft für das Thema zu sensibilisieren, um sie später zu einem Miteinander zu aktivieren! Wir wollen die Bewohner von Nikolassee und Schlachtensee mit der Problematik vertraut machen, dass es beispielsweise alleine in den beiden evangelischen Gemeinden Nikolassee und Schlachtensee über 900 Menschen gibt, die 80 Jahre und älter sind. (In Steglitz Zehlendorf gibt es ca. 300.000 Bürger/Bürgerinnen, davon sind 100.000, also rund 1/3 über 60 Jahre alt! Stichwort Demographischer Wandel, unsere Gesellschaft verändert sich!)

Wir möchten den hochbetagten Menschen hier im Kiez ein Gesicht, eine Wertschätzung geben und gleichzeitig unsere Nachbarschaft stärken!

Gemeinsam Ideen entwickeln und Projekte initiieren

Ein erster Ansatz für ein Miteinander ist die Möglichkeit, Alt und Jung zusammen zu bringen. Hierbei werden gegenseitige Berührungsängste und Vorurteile abgebaut. Ein erster konkreter Kooperationspartner von GiG ist das Dreilinden-Gymnasium! Hier arbeiten wir bereits an Möglichkeiten, hochbetagte Menschen in das schulische und außerschulische Leben von Schülern und deren Eltern einbinden zu können.

                        „Was heißt schon alt?“

Anlässlich der Wanderausstellung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugendladen wir ein zur Kick-Off Veranstaltung „GiG und Dreilindengymnasium“
am 1. März 2017, 19 Uhr


Im Rahmen der Kooperation „GiG“ und dem Dreilinden-Gymnasium haben wir kurzfristig die Möglichkeit bekommen, für den Zeitraum vom 23.2.-12.3.2017 die Wanderausstellung „Was heißt schon alt?“ des BMFSFJ im Dreilindengymnasium ausstellen zu können.

Unter dem Motto „Jung und Alt - Gemeinsam gegen Einsam“, nutzen wir die Wanderausstellung in der Schule als ein erstes Vehikel zur Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung der Schüler, Lehrer, Eltern und Nachbarn.

Erstmals stellen wir GiG im Rahmen einer Veranstaltung vor und stellen Möglichkeiten und Inhalte der Kooperation mit dem Dreilinden-Gymnasium und der Evangelischen Hochschule Berlin dar. Dreilinden-Gymnasium und Evangelische Hochschule Berlin als Institutionen der Gesellschaft werden zu Akteuren der gesellschaftlichen Verantwortung.

Es werden realistische und differenzierte Altersbilder vorgestellt, mit dem Ziel, für mehr Akzeptanz und Offenheit zwischen den Generationen zu werben.

Die Ausstellung ist für alle zugänglich von Mo-Fr, 8-15 Uhr und nach Vereinbarung.
(barrierefrei nach persönlicher Absprache)

Kontakt: Nicole Herlitz, Projektkoordinatorin
T: 0172-2033439, nicole.herlitz(at)teltow-zehlendorf.de

 

 

Als ergänzendes Vehikel zur Sensibilisierung von Jung und Alt möchte GiG eine Taschengeldbörse errichten, ein Erfolgsmodell, welches es schon seit Jahren in vielen Städten NRWs gibt, mit dem Ziel eines Brückenschlages zwischen Jung und Alt und eines Miteinanders auf Augenhöhe.

Die Taschengeldbörse

Hierbei unterstützen Schüler im Alter von 14-17 Jahren gegen ein kleines Taschengeld Senioren in ganz alltäglichen Dingen (z. B. gemeinsames Einkaufen, Rasen mähen, Hilfe im Umgang mit Computer/Internet, Theaterbegleitung, etc.) So wird ein erstes Miteinander dargestellt und nachbarschaftliche Zusammenhalte innerhalb eines Quartiers werden gestärkt.

 

Hier sind wird gerade dabei, im ersten Schritt mit ein paar „handverlesenen“ Probepaaren zu starten um erste Erfahrungen zu sammeln und suchen:

Schüler, im Alter von 14-17 Jahren, die in Nikolassee oder Schlachtensee wohnen und gegen ein kleines Taschengeld älteren Menschen im Kiez eine Wertschätzung geben, indem sie ihnen das alltägliche Leben ein bisschen leichter machen können.

Senioren, die in ganz alltäglichen Dingen ein wenig Unterstützung brauchen und sich auf einen Kontakt/Austausch mit netten, jungen Menschen aus der Nachbarschaft freuen.

Interessiert? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme!

Nicole Herlitz
Projektkoordinatorin GiG
Matterhornstr. 37-39
14129 Berlin
Mobil: 0172-20 33 439

nicole.herlitz(at)teltow-zehlendorf.de

 



ist ein Projekt des Evangelischen Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf,
gefördert von






 

Letzte Änderung am: 24.02.2017